Eishockey Herren Regionalliga Playoff Halbfinale Spiel 2: Crocodiles Hamburg vs. Adendorfer EC 3:7 am 06.03.2026
„Sommerpause“
Es hat am Ende leider nicht sollen sein. Die Crocodiles Hamburg hatten am vergangenen Freitag den Adendorfer EC zum zweiten Halbfinalspiel der Serie zu Gast. Vor fast 1.700 Zuschauern im Eisland Farmsen war die Euphorie und der Siegeswille groß. Nachdem man am Sonntag zuvor knapp verloren hatte, wollte man heute den Sieg einfahren.
Mit ordentlich Stimmung in der Halle begann das Spiel feurig. Die Crocodiles hatten mehr Spielbesitz und auch die ersten Chancen. Das erste Tor des Abends erzielten die Crocodiles durch Max Kotrba, der auf Vorlage von Pascal Heitmann das 1:0 schoss. Keine fünf Minuten später waren es erneut die Crocodiles, die durch Balakuns auf 2:0 erhöhen konnten. Leider hielt die Freude nicht lange. Im folgenden Powerplay nutzte Adendorf seine Chance und kam durch Kragh zum 2:1 heran. Die Adendorfer waren plötzlich am Zug und glichen knapp 17 Sekunden später durch Chara zum 2:2 aus. Die Crocodiles waren sichtlich geschockt, konnten sich aber noch einmal fangen. Pavlovs erlöste die Crocodiles noch vor der Pause mit dem 3:2.
Das erste Drittel hatte einiges zu bieten.
Offensichtlich hat der Adendorfer Trainer im 2. Drittel die richtigen Worte gefunden, denn das Blatt wendete sich. Die Adendorfer wurden spielbestimmender und konnten in der 27. Minute durch Kragh den Ausgleich zum 3:3 erzielen. In der 32. Minute ging es erneut ins Powerplay für die Adendorfer. Jedem war bewusst, dass Adendorf extrem stark im Special Team ist, und so kam es auch: Chara erzielte im Powerplay das 3:4 für die Gäste. Nur knapp sechs Minuten später war es erneut Chara, der sein drittes Tor des Abends erzielte und die Gäste mit 3:5 in Führung brachte.
Im letzten Drittel war das Spiel schon fast entschieden. In der 41. Minute traf Ahlgren zum 3:6. Kragh besiegelte in der 51. Minute das 3:7 und setzte damit den Schlusspunkt des Spiels. Adendorf ist der verdiente Sieger und zieht damit ins Finale ein.
Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen Fans bedanken, die uns erneut so viel Unterstützung gegeben haben.
Text: Crocodiles Hamburg - Fotos: HB-Fotografie, H. Beck
Eishockey Herren Regionalliga Playoff Viertelfinale Spiel 3: Crocodiles Hamburg vs. Harsefeld Tigers 5:1 am 27.02.2026
„Halbfinale!“
Es war alles angerichtet für das Spiel der Serie. Jeweils einmal konnte das Auswärtsteam den Sieg für sich beanspruchen. Nun waren die favorisierten Crocodiles am Zug, den Einzug ins Halbfinale zu sichern.
Vor über 1.400 Zuschauern erwarteten die Fans das entscheidende Spiel. Die Crocodiles starteten mit viel Druck und waren im ersten Drittel die spielbestimmende Mannschaft. Doch in der 10. Minute setzten sich die Harsefelder im Drittel der Crocodiles fest und Rasin erzielte das 0:1 für die Harsefelder. Mit dieser knappen Führung gingen die Gäste in die Pause.
Die Crocodiles wollten sich aber nicht geschlagen geben, erhöhten erneut den Druck und konnten in der 22. Minute durch Max Kotrba den Ausgleich erzielen. Die Crocodiles fanden nun besser ins Spiel. In der 24. Minute umkurvte Maksym Andriienko den am Boden liegenden Schubert und erzielte das 2:1. Der Knoten schien nun geplatzt zu sein. Die Crocodiles dominierten in allen Belangen. In der 32. Minute klingelte es erneut im Tor von Schubert. Pavlovs erhielt eine Traumvorlage von Maksym Andriienko und traf zum 3:1. Doch wer dachte, es sei nun schon zu Ende, sollte sich irren. Harsefeld stand völlig neben sich. Im folgenden Powerplay in der 36. Minute war es erneut Maksym Andriienko, der das 4:1 erzielte. Die Halle drehte komplett durch. Kaum war der Jubel zum 4:1 verklungen, klingelte es erneut im Tor von Harsefeld. Tobias Bruns erzielte auf Vorlage von Kevin Grasmik das 5:1 – Wahnsinn, da fehlten einem die Worte! Eishockey auf einem ganz anderen Niveau! Durch die Halle hallte das Lied „Der Zug hat keine Bremsen“. Es beschrieb das zweite Drittel wirklich sehr treffend. Im dritten Drittel verwalteten die Crocodiles ihre Führung und kamen immer wieder nach vorne durch. Harsefeld war sehr bemüht, scheiterte aber am überragenden Schlussmann Riku Lindroos. In den letzten Sekunden stand die Halle geschlossen und feuerte die Mannschaft an. Die letzten Sekunden verstrichen, und der Einzug ins Halbfinale war perfekt. Das war ganz großes Eishockey und eine grandiose Mannschaftsleistung.
Text: Crocodiles Hamburg - Fotos: HB-Fotografie, H. Beck
Eishockey Herren Regionalliga Playoff Viertelfinale Spiel 1: Crocodiles Hamburg vs. Harsefeld Tigers 1:3 am 20.02.2026
„Niederlage in Spiel 1“
Am 20.02.2026 fand vor 1402 Zuschauern das erste Play-off-Spiel der Saison 2025/2026 statt. Die Fans waren voller Vorfreude auf die heiße Phase. Die Stimmung in der Halle war erneut auf dem Höhepunkt. Bereits vor Spielbeginn standen alle in der Halle und motivierte das Team. Im ersten Drittel lieferten sich beide Teams ein starkes Hin und Her. Man merkte, dass beide Teams heiß darauf waren, das erste Tor zu erzielen. Leider ging das erste Drittel 0:0 aus, und die Mannschaften verabschiedeten sich in die Pause.
Im zweiten Drittel wurde es dann spannender. Die Harsefelder spielten offensiver und konnten in der 24. Minute in Führung gehen. Die Crocodiles warfen anschließend alles nach vorne und glichen durch Markus Lepistö zum 1:1 aus. Die Harsefelder spielten jedoch effektiver und konnten in der 30. Minute erneut in Führung gehen. Kurz darauf gingen die Crocodiles ins Überzahlspiel. Leider verloren sie hier die Kontrolle über den Puck und kassierten einen Shorthander. Dadurch bauten die Gäste ihre Führung auf 3:1 aus.
Im letzten Drittel schalteten die Gäste einen Gang zurück und fokussierten sich aufs Verteidigen. Die Crocodiles versuchten, aus allen Lagen aufs Tor zu schießen, scheiterten jedoch dauerhaft am stark spielenden Goalie Schubert.
Mit dem Stand von 1:3 endete das Spiel, und die Harsefelder führen in der Serie nun mit 1:0.
Text: Crocodiles Hamburg - Fotos: HB-Fotografie, H. Beck
Eishockey Herren Regionalliga: Crocodiles Hamburg vs. Harzer Falken 0:3 am 08.02.2026
„Heimrecht trotz Niederlage“
Nach der gestrigen Niederlage gegen die Harzer Falken und dem gleichzeitigen Sieg des HSV Eishockey gegen die Harsefeld Tigers haben die Crocodiles Hamburg ihr geplantes Saisonziel erreicht und sich das Heimrecht in den Playoffs gesichert.
Vor ausverkauftem Haus erwarteten die Crocodiles Hamburg im letzten Hauptrundenheimspiel der Saison die Harzer Falken zum Duell. Nach dem Sieg am vorherigen Freitag in Salzgitter waren die Spieler hochmotiviert und wollten vor vollem Haus noch einmal alles geben. Doch wie auch in den Spielen zuvor gerieten die Crocodiles schnell in Rückstand. Der neue Falke Brozek erzielte in der 8. Minute das 1:0.
Die Crocodiles versuchten, das Spiel an sich zu reißen, scheiterten jedoch am starken Schlussmann der Falken.
Auch im zweiten Drittel gelang es den Crocodiles nicht, ins Spiel zurückzufinden. Trotz mehrfacher Überzahlsituationen gelang es den Crocodiles nicht, den Puck im gegnerischen Tor zu versenken. In der 31. Minute war es Benes, der für die Falken auf 2:0 erhöhen konnte. Die Crocodiles kamen an diesem Abend einfach nicht zum Zug und mussten in der 52. Minute noch das 3:0 hinnehmen. Damit gaben sie das Spiel an die Falken ab.
Text: Crocodiles Hamburg - Fotos: HB-Fotografie, H. Beck
Eishockey Herren Regionalliga: Crocodiles Hamburg vs. Bremen Weserstars 1:5 am 25.01.2026
„Eine verdiente Niederlage.“
Es sollte DAS Spiel nach dem Ausscheiden im Pokal werden. Nachdem man im Pokal knapp gegen die Eisadler ausgeschieden war, wollte man nun in der Liga weiter Gas geben. Vor 1.600 Zuschauern erwarteten die Fans ein spannendes Spiel der Crocodiles. Das es am Ende anders kommen würde, war niemandem bewusst. Die Bremer begannen mit viel Druck und gingen bereits nach vier Minuten mit 1:0 in Führung. Die Crocodiles waren sichtlich geschockt, versuchten aber dennoch, mit den stark aufspielenden Bremern mitzuhalten. Kurz vor dem Ende des ersten Drittels klingelte es erneut im Tor der Crocodiles: Diesmal war es Cizas, der für Bremen auf 2:0 erhöhte.
Im zweiten Drittel wollten die Crocodiles einen Gang höher schalten. In der 29. Minute musste Leo Prüßner für zwei Minuten vom Eis. Die nun folgende Powerplay-Situation nutzten die Bremer erneut und konnten auch noch weiter auf 3:0 erhöhen. Keine vier Minuten später war es dann an der Zeit der Crocodiles. Im eigenen Powerplay verwandelte Ivan Savchenko auf Vorarbeit von Niki Huovinen den Puck zum Anschlusstreffer. Leider hielt die Euphorie nur wenige Sekunden, dann trafen die Bremer zum 4:1 und mit diesem Ergebnis ging es in die zweite Pause des Abends.
Auch im dritten Drittel wurde das Spiel leider nicht besser. Bremen hatte weiterhin die Zügel in der Hand und konnte direkt zu Beginn das 5:1 erzielen. Gegen Ende des Drittels kam es noch zu einer unschönen Szene, als sich Lasse Spreckelsen einen stark blutenden Cut zuzog und so auf dem Eis lag. Wir wünschen Lasse eine schnelle Genesung. Der Spielstand lautete am Ende 1:5. Die Bremer nahmen also die drei Punkte aus Hamburg mit nach Hause.
Text: Crocodiles Hamburg - Fotos: HB-Fotografie, H. Beck
- Eishockey Herren Regionalliga: Crocodiles Hamburg vs. HSV Eishockey 2:1 am 16.01.2026
- Eishockey Herren Regionalliga: Crocodiles Hamburg Spieler, Staff und Media Team Saison 2025/2026
- Eishockey Jugend U15: Crocodiles Hamburg vs. HSV Eishockey 4:2 am 06.12.2025
- Eishockey Herren Regionalliga: Crocodiles Hamburg vs. Bremen Weserstars 6:4 am 09.01.2026







